Inspiration aus Krakau

Heute Abend trifft nach langem Warten endlich meine Freundin Masha aus Krakau ein. Wir haben uns so viele Monate nicht mehr gesehen und ich freue mich riesig, dass sie jetzt ein paar Wochen bei mir verbringen wird. Langfristig möchte sie nach Deutschland zurück, wo sie bereits für mehrere Semester studiert hat und jetzt will sie mal schauen, wo hier ihre Möglichkeiten liegen. Masha hat Kunst studiert, arbeitet aber auch in der Modeindustrie, weil sich, wie zu erwarten, mit der Kunst als solcher ja heute kaum mehr ein Bein auf den Boden kriegen, geschweige denn Geld verdienen lässt. Ich bin gespannt!

Herausforderung am Design

Für die Textilien der Sponsoren habe ich nun einen super Deal im Internet gemacht und so kann ich mich jetzt der nächsten Baustelle widmen, und zwar die Kostüme für die Nummerngirls. Damit habe ich mich ja in meinem Leben noch nicht auseinandergesetzt. Im vorletzten Semester habe ich mit zwei anderen Studentinnen an einer Kollektion für Bademode arbeiten müssen, die ein Warenhaus als Probeauftrag an die Uni gegeben hat, aber ehrlich gesagt, war das nicht ganz meine Baustelle. Einfach zu wenig Stoff, mit dem man arbeiten kann. Aber andererseits ist das natürlich auch gerade eine Herausforderung. Mal schauen, inwieweit mich das für einen etwaigen Entwurf inspirieren könnte, irgendwas wird mir wohl noch einfallen, besonders da die Zeit drängt. Unter Druck konnte ich schon immer am effektivsten arbeiten und so wird es sich vermutlich auch dieses Mal verhalten. Heute Abend treffe ich Alex auch noch einmal, mal gucken, was er sich vorstellt.

Textilien und Entwürfe

Mein Freund Alex, der diese Box-Veranstaltung macht, hat mir jetzt eine Liste der Sponsoren zukommen lassen, die wiederum T-Shirts drucken lassen möchten, die dann an die Gäste des Events verteilt werden. Jetzt recherchiere ich gerade, wo man den günstigsten Textildruck finden kann. Mit Textildruck ist das nämlich so eine Sache, da gibt es himmelhohe Unterschiede in der Qualität und es kommt halt auch in besonderem Maße darauf an, auf welchem Material man den Textildruck macht. Einer der Sponsoren sponsert zum Beispiel Trikots, die aus einem Mischgewebe bestehen, ähnlich wie bei Basketball-Trikots. Da wird beim Textildruck meistens Flockdruck aufgebracht, aber der wiederum ist in der Wäsche total empfindlich und reißt schnell ein. Bei normaler Baumwolle wird im Textildruck dann meist ein ganz normales Verfahren angewendet, aber ich möchte ja auch, dass alles echt gut aussieht und dabei auch noch günstig bleibt. Denn ich muss mich ja nach dem Gesamtbudget richten, welches neben dem Textildruck halt auch die Textilien als solche beinhaltet. Ich habe jetzt von einer Freundin aus der Uni ein paar gute Adressen im Internet erhalten und werde da mal in Erfahrung bringen, wie es um das Preis-Leistungs-Verhältnis steht. Vielleicht haben die ja auch Probedrucke, die sie mir schicken können.